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Erste Information zum neuen Krankenhausstandort

Die Entscheidung, das neue Klinikum Weinviertel-Süd in Stockerau zu errichten, stößt auf großes Interesse. Bei diesem Krankenhausprojekt handelt es sich um ein Vorhaben des Landes Niederösterreich, das im Rahmen des „Niederösterreichischen Gesundheitspakts 2040+“ realisiert wird.

Die folgende Übersicht bietet eine erste Orientierung auf Basis des aktuell vorliegenden Informationsstandes.


Informationen zu den Themen Standortentscheidung und den nächsten Schritten

Warum wurde Stockerau als Standort für das neue Weinviertel-Klinikum Süd gewählt?

Die Standortentscheidung basiert auf einer unabhängigen Studie der Universität für Weiterbildung Krems im Auftrag des Landes Niederösterreich. Dabei wurden insgesamt 29 Kriterien aus fünf Fachdisziplinen bewertet – darunter etwa die medizinische Versorgungswirksamkeit, die Möglichkeiten zur Personalgewinnung sowie Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Raumordnung.
 Zusätzlich mussten alle geprüften Standorte strenge Anforderungen erfüllen. Diese betrafen unter anderem die verfügbare Flächengröße und den Flächenzuschnitt sowie Kriterien wie den Schutz vor Hochwasser und die Lage außerhalb sensibler Schutzgebiete. Darüber hinaus wurde unter anderem die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie an das hochrangige Straßennetz geprüft. 

Welche Chancen bringt das Projekt für Stockerau?

Das neue Klinikum eröffnet große Chancen für die Stadtentwicklung. Neben einer modernen Gesundheitsversorgung können auch bestehende Sporteinrichtungen neugestaltet und wichtige Impulse für die Innenstadt gesetzt werden.

Wann soll das neue Krankenhaus eröffnet werden?

Derzeit gehen Expertinnen und Experten von einer Umsetzungsdauer von rund zehn bis fünfzehn Jahren oder etwas mehr aus. Planung, Genehmigungen, Ausschreibungen und Bau eines Projekts dieser Größenordnung benötigen entsprechende Zeit.

Wann beginnen die Gespräche mit dem Land Niederösterreich?

Noch vor dem Sommer werden erste Gespräche mit dem Land Niederösterreich stattfinden. Dabei sind als erstes insbesondere Zeitpläne, Abläufe und die nächsten Schritte abzustimmen.

Welche Vorbereitungen laufen derzeit?

Die Stadtgemeinde hat bereits mit Vorbereitungen für die bevorstehenden Abstimmungsrunden begonnen, um die nächsten Schritte bestmöglich besprechen zu können.

Welche Themen stehen bei den Gesprächen im Mittelpunkt?

Ein Schwerpunkt liegt auf den Begleitmaßnahmen rund um das neue Klinikum. Dazu zählen unter anderem die zukünftige Standortwahl der Sportanlagen, Fragen zur Infrastruktur sowie die Verkehrssituation und deren möglichst geringe Auswirkungen auf das Stadtzentrum.

Welche Rolle spielt die Verkehrsplanung?

Die Verkehrssituation ist ein wichtiger Bestandteil der Planungen. Ziel ist es, notwendige Verkehrsmaßnahmen so zu gestalten, dass die Belastungen für das Stadtzentrum möglichst gering bleiben.

Wann wird es genauere Informationen zum Projekt geben – und wie werden die Bürgerinnen und Bürger informiert?

Es werden bereits im Herbst erste Entscheidungen und konkretere Informationen zu dem Projekt vorliegen. Sobald diese Informationen zur Verfügung stehen, wird die Stadtgemeinde zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung einladen. Dort werden Expertinnen und Experten, die Politik sowie die Verwaltung über den aktuellen Stand des Projekts informieren.

Werden die Bürgerinnen und Bürger über den Prozess informiert bleiben?

Ja. Das Projekt soll nicht an der Bevölkerung „vorbei“ umgesetzt werden. Die Stadt möchte die Bürgerinnen und Bürger während des gesamten Entwicklungsprozesses aktiv informieren und begleiten.

Werden laufende Projekte der Stadt jetzt gestoppt?

Nein. Bereits laufende Projekte wie die Neugestaltung des Kleinen Marktplatzes oder der Röschstraße werden weiterhin umgesetzt. Auch notwendige Arbeiten und Reparaturen an Sport- und Freizeitanlagen werden fortgeführt.

Welche Bedeutung hat das Projekt langfristig für Stockerau?

Das neue Klinikum Weinviertel-Süd wird als große Zukunftschance für Stockerau gesehen. Das Projekt wird die Stadt über viele Jahre begleiten und wichtige Impulse für Entwicklung, Versorgung und Lebensqualität schaffen.



Informationen zu den Themen Wirtschaft und Stadtentwicklung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat das neue Klinikum für Stockerau?

Das neue Klinikum ist ein bedeutender Impuls für die Stockerauer Wirtschaft. Neben modernster Gesundheitsversorgung entstehen viele Arbeitsplätze sowie neue Chancen für Unternehmen und Dienstleister. Bereits während der Bauphase werden positive wirtschaftliche Effekte spürbar sein.

Welche Branchen profitieren besonders vom Projekt?

Einerseits ist zu erwarten, dass der Gesundheits- und Dienstleistungsbereich langfristig von neuen Arbeitsplätzen profitieren wird. Darüber hinaus können auch Handel, Gastronomie und regionale Betriebe mit zusätzlichen Impulsen rechnen.

Welche Auswirkungen hat das Klinikum auf die Stadtentwicklung?

Das Krankenhaus wird die Entwicklung Stockeraus nachhaltig prägen. Rund um den Standort Alte Au werden sich neue Unternehmen, Dienstleister und Betriebe ansiedeln. Gleichzeitig entstehen Chancen für neue Wohnprojekte und eine moderne Stadtentwicklung.

Warum ist die Nähe zum Stadtzentrum ein Vorteil?

Durch die Nähe zum Zentrum profitieren auch bestehende Betriebe, Geschäfte und Gastronomiebetriebe von zusätzlicher Frequenz und neuen Besucherinnen und Besuchern.

Wird durch das Projekt neuer Wohnraum notwendig?

Ja, das ist zu erwarten. Durch neue Arbeitsplätze und zusätzliche Ansiedelungen wird auch der Bedarf an modernem Wohnraum steigen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung.

Kann das neue Klinikum junge Fachkräfte nach Stockerau bringen?

Davon ist auszugehen. Moderne Arbeitsplätze, attraktiver Wohnraum und die gute Infrastruktur machen Stockerau als Wohn- und Arbeitsort besonders interessant – auch für junge Fachkräfte und neue Bewohnerinnen und Bewohner.

Was bedeutet die Standortentscheidung langfristig für die Bevölkerung?

Mit dem Projekt wird nicht nur in ein modernes Klinikum investiert, sondern auch in die Zukunft der gesamten Stadt. Wirtschaft, Versorgung und Lebensqualität werden nachhaltig gestärkt und eröffnen Stockerau große Entwicklungschancen.



Informationen zum Thema Sportstätten

Was bedeutet das Projekt für die Sportanlagen – und warum werden neue Sportanlagen geschaffen?

Der Plan des Landes Niederösterreich sieht vor, dass das neue Klinikum Weinviertel-Süd am Standort Alte Au errichtet wird. Das bringt mit sich, dass für die derzeit bestehenden Sportanlagen ein neuer Standtort gefunden werden muss. Damit entsteht die Chance, moderne und zukunftsfitte Sportanlagen zu schaffen, die Stockerau langfristig attraktiver und lebenswerter machen.

Gibt es bereits konkrete Pläne für die neuen Anlagen?

Dazu werden in den kommenden Monaten – voraussichtlich im späten Herbst – nähere Informationen vorliegen.

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 4. Mai 2026 wurden zwischenzeitlich ein Planungs- und ein Raumplanungsbüro beauftragt, um mögliche Standorte für ein neues Sportzentrum zu identifizieren und zu bewerten. Wichtig dabei ist, dass keine Sportart benachteiligt wird und Stockerau weiterhin eine starke Sportstadt bleibt. Ziel ist es weiters, moderne Sportstätten zu errichten, die den Anforderungen der Zukunft entsprechen und vielseitig nutzbar sind. Davon profitieren Vereine, Schulen und Freizeitsportler gleichermaßen.

Wie reagieren die betroffenen Vereine auf das Projekt?

Die ersten Gespräche mit den Vereinen verliefen sehr positiv. Viele erkennen die Chance auf bessere Rahmenbedingungen und moderne Sportstätten, auch wenn natürlich emotionale Bindungen an bestehende Anlagen bestehen.

Werden die Vereine in die Planung eingebunden?

Ja. Es ist ein wichtiges Anliegen, die Vereine in die weiteren Schritte einzubinden und ihre Anliegen bei der Entwicklung der neuen Sportanlagen zu berücksichtigen. Der Bedarf der Vereine wird – bereits jetzt – erhoben und bei weiteren Planungen mit einbezogen. Ziel ist es, gemeinsam gute Lösungen für die zukünftigen Sportanlagen zu entwickeln.

Werden jetzt keine Erhaltungsmaßnahmen an der bestehenden Sport-Infrastruktur mehr gemacht?

Nein. Notwendige Arbeiten und Reparaturen zur Erhaltung der bestehenden Sport- und Freizeitanlagen werden wie vorgesehen und erforderlich fortgeführt.


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Ein Herz mit einer Krankenakte und einer Rezeptflasche Ein Logo mit einer Person im Kreis und einem Papier

Eine weiße Zeichentrickfigur, die ein Zahnrad schiebt